Aus meiner Kindheit . . .

Ich wurde 1969 in Düsseldorf geboren. Mit fünf Jahren schenkte Mann mir in einem Restaurant, das ich mit meinen Großeltern besuchte, 50 Pfennig für den köstlichen Vortag und die gute Unterhaltung, die ich unserem Platznachbarn aufgetischt hatte.

In der 6. Klasse gewann ich den Vorlesewettbewerb unserer Schule. Mit 14 Jahren wurde ich aktives Mitglied des Theaters Brand in Aachen und blieb dort bis zu meinem 21. Lebensjahr.

Nach dem Abitur bestand ich die Aufnahmeprüfung für klassischen Gesang an der Musikhochschule Köln-Aachen. Natalie Diart aus Heinsberg bereitete mich mit Gesangsunterricht auf die künstlerische Aufnahmeprüfung vor. Jörg Scheele übernahm die Vorbereitungen für die Klavierprüfung und die theoretischen Fächer Gehörbildung und Harmonielehre.

. . übers Studium . . .

Neben dem klassischen Opern- und Liedgesang, erhielten wir Gesangsstudenten mehrere Semester Sprechtraining und parallel dazu Schauspielunterricht bei Hermann Schneider, Theaterregisseur und Dramaturg.

Von ihm lernten wir nicht nur das Handwerk der Dramaturgie und der Bühnenpräsenz, sondern konnten einen Dozenten erleben, der durch seine Redekunst mit inhaltsvollen und lebhaften Vorträgen nie langweilte und dadurch eine selbstverständliche Autorität innehatte. Seine Vorlesungen waren ausgefeilte Manöverpläne für die Figuren, die wir anschließend auf der Theaterbühne darstellen durften.

Meine Gesangslehrer an der Hochschule waren Klaus Jürgen Küper und Dorothea Wirtz für das Opern Fach und Joseph Protschka für Liedgesang. Mein besonderer Dank gilt Elzbieta Sucnievicz deren Korrepetitionsunterricht weit über das übliche Maß hinausging. Außerhalb der Hochschule lernte ich bei der Logopädin Martina Reidt die Kunst des Atmens für Sänger und Sprecher und das körpereigene Kraftzentrum für die Stimme professionell zu nutzen. Anschließend folgte bei ihr das Stimmtraining das mich beim Reden und Singen nie wieder heiser werden ließ.

Bei Marita Hellmann erhielt ich viele Einzelsitzungen in Alexandertechnik. Dort lernte ich viel über eine gesunde Körperstatik und deren Energiesparleistung, welche der Kraftleistung beim Sprechen und Singen zuarbeitet.

Beide Lehrerinnen haben meine Arbeit nachhaltig geprägt. Liesel Abels von der Bonner Oper erteilte mir den besten Gesangsunterricht, den ich nach Antritt meines Studiums hatte.

. . zum Coaching .

Gelangweilt habe ich mich nie. Während meines Studiums gründete ich eine Familie und begann mit meiner Tätigkeit als Stimmbildnerin und Gesangslehrerin.

Nach meinem erfolgreichen Abschluss als Diplom Sängerin gründete ich 2001 in Aachen mein Unternehmen „Stimmkultur“. Neben Gesangsunterricht für Jugendliche und Erwachsene leitete ich 10 Jahre lang Eltern-Kind-Musik- Gruppen. Die Musikgruppenleitung tauschte ich dann wegen der größer werdenden Nachfrage gegen das Stimm-und Rhetorik Coaching für Erwachsene ein.

Zunächst handelte es sich dabei um Einzelcoaching für Führungskräfte die aus beruflicher Notwendigkeit ihre Stimme und Präsenz verbessern mussten. Schon nach kurzer Zeit leitete ich meine ersten Seminare an Schulen für Lehrer, im Luisenhospital im Gesundheitszentrum „Treffpunkt Luise“ und für die Mitarbeiter der Stadt Stolberg. Diese Tätigkeit ist für mich eine wunderbare Ergänzung zu meiner künstlerischen Tätigkeit.

Als Sängerin trete ich solistisch oder mit meinem Salonchor „SingingPool Aachen“ konzertant und auf Hochzeiten, Trauerfeiern oder andere besondere Anlässe auf.

Wer eine beherzte Vorleserin oder Rednerin sucht, hat mich soeben gefunden.

Als Stimmdesignerin erteile ich mit Wertschätzung und Hingabe Gesangsunterricht für Klassik & Musical, coache Chöre und moderiere Seminare rund um die Stimme, Kommunikation und Präsenz.

Auf Wunsch stelle ich themenbezogene, neue Seminare zusammen. Mehr über meine Arbeit finden Sie unter www.merit-schneider-stimmkultur.de & www.hochzeitssängerin-aachen.de